Optische Messtechnik in der Produktion: Oberflächeninspektion in 3D

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Der dritte Teil der Serie beschäftigt sich mit den 3D-Inspektionssystemen für verschiedene Oberflächen in der Automobilproduktion.

Für die Defekterkennung auf diffus reflektierenden Oberflächen bietet Micro-Epsilon das Messsystem surfaceCONTROL an. Dieses System arbeitet nach dem Verfahren der Streifenlichtprojektion. Damit können lokale Formfehler (Beulen und Dellen), die nur wenige Mikrometer vom Sollmaß abweichen, in Oberflächen erkannt und analysiert werden. Auch genarbte Oberflächen (z.B. Interieurteile von Automobilen) werden damit zuverlässig bewertet. surfaceCONTROL bietet verschiedene Messflächen in der Größe von ca. 150 x 100 mm² bis ca. 600 x 400 mm² und erfasst innerhalb weniger Sekunden die 3D-Daten der Oberfläche. Für die Auswertung stehen je nach Ausprägung der gesuchten Formabweichungen verschiedene Verfahren zur Verfügung. So kann für einen Vergleich aus den 3D-Daten eine fehlerfreie virtuelle Hülle berechnet oder in Analogie zum Abziehstein in Presswerken ein digitaler Abziehstein eingesetzt werden. Diese Verfahren bieten eine reproduzierbare, objektive Bewertung von Abweichungen. Das Streifenlichtprojektionsverfahren eignet sich für alle Flächen, die mindestens einen Teil des Lichtes diffus reflektieren. Das sind z.B. Stahl, Aluminium, Kunststoffe oder Keramik.

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Im Unterschied zu surfaceCONTROL arbeitet ein anderes 3D-Oberflächeninspektionssystem aus dem Hause Micro-Epsilon – reflectCONTROL – mit reflektierenden Oberflächen. reflectCONTROL wird zur Defekterkennung z.B. auf lackierten KFZ-Karossen eingesetzt. Die automatisierte Oberflächeninspektion ermöglicht eine objektive Qualitätsbeurteilung in kurzen Taktzeiten. Das innovative Oberflächeninspektionssystem im Einsatz in der Automobilproduktion sehen Sie in diesem Video:

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