Laser-Sensor macht Musik

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Normalerweise werden die Laser-Triangulationssensoren optoNCDT von Micro-Epsilon in industriellen Anlagen zur berührungslosen Messung von Weg, Abstand und Position eingesetzt. Die Hochschule für Künste Bremen hat einen Sensor nun für ein Musikinstrument verwendet.

Das Musikinstrument besteht aus einer Drehvorrichtung und einem Laser-Sensor. Die Alltagsgegenstände werden eingespannt uns rotiert. Der Laser-Wegsensor tastet die Form ab. Danach werden die Oberflächeninformationen in akustische Frequenzen umgewandelt. Eine Vielzahl von Alltagsgegenständen kann im Instrument befestigt werden. Ihre Silhouetten bestimmen die Melodie und den Rhythmus. “Das Instrument zu spielen ist eine Mischung aus Übung, Gespür und Zufall”, – so der Erfinder Professor Dennis Paul. Typische Anwendungen für den Lasertriangulations-Wegsensor in der Industrie sind Messung auf kritischen Objekten bei großen Abständen (z.B. heißes Metall) und schnelle Prozesse mit hohen Genauigkeitsanforderungen.

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Die Lasertriangulation basiert auf einer geometrischen Beziehung im Dreieck: Eine Laserdiode emittiert einen Laserstrahl auf das Messobjekt. Die reflektierte Strahlung wird über eine Optik auf eine CCD-Zeile im Sensor fokussiert. Somit bildet sich ein Dreieck aus der Laserdiode, dem Messpunkt auf der Messobjektoberfläche und der CCD-Zeile. Durch eine trigonometrische Berechnung werden aus den Seitenlängen, den Winkelgrößen, den Längen der Dreieckstransversalen dieses Dreiecks andere Größen berechnet: der Abstand des Sensors zum Messobjekt kann somit bestimmt werden.

HfK Bremen
Lasertrinagulations-Sensoren von Micro-Epsilon

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