Anwendung der Woche: Induktiver Sensor für die Vermessung der CFK-Formbauteile

induktiver Sensor für CFK-Vermessung

Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) bietet entscheidende Vorteile für die moderne Automobilproduktion: Zum einen ist er erheblich leichter als Metall, zum anderen dämpft er die Schwingungen besser und ist nicht korrosiv. Doch die Automatisierung der Automobilproduktion mit CFK-Strukturen stellt ein Problem dar. Die Produktionsbedingungen sind hart: es herrschen 80 bar Druck und 125 °C Hitze, außerdem ist CFK-Werkstoff leitend. Daher war es bis jetzt nicht möglich, die Dicke der CFK-Formteile mit ausreichender Qualität zu ermitteln.

Für einen der führenden deutschen Automobilhersteller hat Micro-Epsilon speziell für diese Anwendung den induktiven Sensor mit der Bezeichnung induNCDT DT58 entwickelt:
– der Sensor ist aus einem Stück in der Messzone gefertigt,
– der extrem zugfeste Stahl sichert die ausreichende Festigkeit des Sensors.

In der Produktion werden die Autoteile aus CFK verklebt und anschließend im Resin Transfer Moulding (RTM)-Verfahren zusammengepresst. Die Sollwandstärke des fertigen Bauteils wird über den Abstand zwischen der oberen und unteren Form der RTM-Maschine ermittelt. Der Innenaufbau erlaubt einen bündigen Einbau des induNCDT DT58 in der Maschine.

Diese Lösung führte zur Stabilisierung des Fertigungsprozesses und der Qualitätsverbesserung.

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