Nasses Holz optisch erfassen


Für die Laser-Messtechnik ist der Werkstoff Holz eine große Herausforderung, da die verschiedenen optischen Eigenschaften häufig schwanken.
Genau für diesen Werkstoff bietet das Messtechnikunternehmen Micro-Epsilon den preisgünstigen Lasersensor optoNCDT1401 an, der in Besäumanlagen von Sägewerken zum Einsatz kommt.
Die Sensoren werden dazu direkt beim Hersteller in die Anlagen integriert, welche die Bretter von der noch bestehenden Waldkante trennen. Je nach Lage des Bretts innerhalb des ursprünglichen Baumstamms ist die
Waldkante flacher oder steiler und das Brett an sich breiter oder schmäler. Deshalb muss für eine maximale Ausbeute schon vor der Besäumanlage die exakte Breite des noch unbesäumten Bretts bestimmt werden. Die Schnittbreiten der Besäumanlage sind dabei variabel, um aus jedem einzelnen Brett die maximale Nutzbreite zu gewinnen.
Die exakte Bestimmung der Waldkante ist eine schwierige Aufgabe. Besonders wenn das Holz nass ist, hat es eine schmierig glänzende Oberfläche, die optisch nicht einfach messbar ist. Durch die wechselnden Reflexionseigen-schaften der Oberfläche müssen die Laserleistung und die Belichtungszeit der Sensoren ständig geregelt werden.
Bei Besäumanlagen werden daher optoNCDT 1401-Sensoren von Micro-Epsilon eingesetzt. Die Bretter laufen quer in die Besäumanlage ein und werden dabei vermessen. In Abständen von 30 cm bis 50 cm ist ein Sensor mit 200 mm Messbereich montiert, der das Profil des Bretts im Querdurchlauf vermisst. Standardmäßig erfolgt die Messung von oben. Optional kann die Besäumanlage auch mit optischen Sensoren auf der Ober- und der Unterseite ausgestattet werden. Die Lage der Bretter – Waldkante oben oder unten – ist dadurch beliebig möglich.
Über eine AD-Wandlerkarte gelangen die Signale direkt in die Steuerungseinheit. Zusammen mit der speziell entwickelten Software wird direkt die maximale Schnittbreite errechnet. Die automatisierte Lösung sorgt für einen maximalen Ertrag aus jedem Baum.

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