Linienscanner mit integriertem Controller


Dem Kundenwunsch nach immer kompakteren Sensoren wird nun auch bei Linienscannern Rechnung getragen. Das innovative Messtechnikunternehmen Micro-Epsilon stellte auf der SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg eine neue Generation von Linienscannern vor. Der wichtigste Unterschied des neuen scanCONTROL 2700 zu herkömmlichen Linienscannern ist der integrierte Controller. D. h. zur Messdatenauswertung ist kein weiteres Bauteil notwendig. Trotzdem ist der Messkopf sehr kompakt in seinen Abmessungen.
Diese Kompaktheit prädestiniert den Scanner für den Einsatz bei Automatisierungslösungen, wo ohnehin der Platz häufig gering ist. Typische Messaufgaben für den scanCONTROL 2700 sind das Erfassen von Profilen und das Messen von Winkeln, Spalten und Abständen.
Die Laser-Linienscanner scanCONTROL 2700 nutzen dazu das Triangulationsprinzip zur zweidimensionalen Erfassung von Profilen auf unterschiedlichsten Objektoberflächen.
Im Gegensatz zu den bekannten Punkt-Lasersensoren wird durch eine Linien-Optik eine Laserlinie auf die Messobjektoberfläche projiziert. Das diffus reflektierte Licht wird über eine hochwertige Optik auf eine
CMOS-Matrix abgebildet und zweidimensional ausgewertet.
Neben der Abstandsinformation (Z-Achse) wird auch die exakte Position eines jeden Punktes auf der Laserlinie (X-Achse) erfasst und vom System ausgegeben. Bei bewegten Objekten oder bei Traversierung des Sensors sind auch 3D-Darstellungen möglich.
Scancontrol zeichnet sich durch hohe Scanraten und hohe Messgenauigkeit aus. Die Messfeldgeometrie (Höhe Z und Breite X) ist variabel und kann der Messaufgabe angepasst werden. Durch einen High-Speed-Shutter für das gesamte Profil wird bei schnell bewegten Profilen eine hohe Genauigkeit erreicht. Während des Auslesens der Matrix erfolgt bereits die nächste Bildaufnahme. Damit werden höhere Lichtstärken bei hohen Profilfrequenzen realisiert.
Der scanCONTROL 2700 wird mit den Messbereichen 25 mm oder 100 mm angeboten.