Lichtmengenmessung verbessert Qualität von Rohren

Die optischen Sensor-Systeme optoCONTROL des Messtechnikunternehmens Micro-Epsilon

überzeugen durch laufend neue und interessante Applikationen. optoCONTROL funktioniert durch die Auswertung des Schattenwurfs eines Messobjektes. Das System besteht aus einer Sende- und Empfangseinheit. Der Sender emittiert einen entweder durch Laser oder durch LED erzeugten roten Lichtvorhang. Dieser sichtbare parallele Lichtvorhang stellt den Messbereich dar. Nach dem Prinzip der Abschattung wird die Größe bzw. die Position des Messobjektes innerhalb des Messbereiches durch den abgebildeten Schatten detektiert. Da ein Gegenstand im Messbereich die ausgesendete Lichtmenge reduziert, berechnet die intelligente Elektronik daraus die Dimension des Messobjektes. optoCONTROL arbeitet mit einer speziellen Linsenanordnung. So befindet sich keinerlei Mechanik im Messsystem, was eine besonders präzise und vor allem verschleißfreie Messung ermöglicht. Diese Sensoren messen Durchmesser, Breite, Spalt, Segment oder Position einer Körperkante innerhalb des Lichtvorhangs, der bis zu 40 mm Breite erreicht.

Verwendet werden die optischen Mikrometer für Produktions- und Qualitätskontrolle an schnellen Fertigungsstraßen, Maschinen, Extrusionslinien und Fertigungsautomaten.

Eine jüngst erfolgreich entwickelte Applikation von Micro-Epsilon verdeutlicht die einwandfreie Adaptierbarkeit des Messsystems. Bei einem Hersteller von Kupferrohren werden die hochpräzisen Mikrometer optoCONTROL Serie 2600 zur Qualitätskontrolle in einer Fertigungsstrasse eingesetzt. In diesem Beispiel wird an beiden Rohrenden durch zwei sich rechtwinklig kreuzende Lichtvorhänge der exakte Außendurchmesser von Kupferrohren bestimmt. Auch die vorgeschriebene Soll-Länge der Kupferrohre wird mit zwei optoCONTROL2600 überwacht. Sie messen mögliche Abweichungen der Länge über die Breite des Lichtvorhangs.