Konfokale Messtechnik in Miniaturbauweise

Erst vor kurzem stellte der Messtechnik-Spezialist Micro-Epsilon die weltweit ersten konfokalen Miniatursensoren mit einem Durchmesser von nur 4 mm vor. Im Zuge dieser Miniaturisierung folgen nun zwei innovative Controller, die bei hohen Leistungsdaten durch ihre volle Industrietauglichkeit beeindrucken.Konfokal chromatische Sensoren messen mit polychromem Weißlicht. Das von einer Lichtquelle im Controller erzeugte Licht wird über einen Lichtwellenleiter zum Sensor geführt. Im Sensor spalten mehrere Linsen das Licht in die einzelnen Spektralfarben und fokussieren das Lichtbündel auf das Messobjekt. Das von der Oberfläche reflektierte Licht wird im Controller über eine Optik auf ein empfindliches Sensorelement abgebildet. Dieses Sensorelement erkennt das Farbspektrum und ordnet dem Spektrum den richtigen Abstand zum Messobjekt zu. Aufgrund der Lichtwellenlängen wird eine Auflösung von wenigen Nanometern erreicht.

Die neuenController erzeugen das Licht über eine interne LED. Die CCD-Ausführung IFC 2401 lässt eine Messrate von 2 kHz zu.

Beim IFC 2431 ermöglicht eine externe Xenonlampe, die über einen Einschub angebracht wird, eine erhöhte Abtastrate. Die hohe Lichtintensität dieser Lampe im Zusammenspiel mit einer schnellen CMOS-Matrix steigert die Messrate auf 30 kHz. Trotz der gesteigerten Leistung sind beide Controller in ihren Abmessungen kompakter als ihre Vorgänger. Auch die Verwendung von Sensoren mit unterschiedlichen Messbereichen ist nun möglich, da die Kennlinien von 20 Sensoren im Controller hinterlegt werden können.

Ausgestattet mit zwei analogen Ausgängen, RS232, RS422 und USB 2.0 ist der Controller für den modernen industriellen Einsatz gerüstet.

Damit rundet Micro-Epsilon das Programm der miniaturisierten konfokalen Messtechnik ab. Die komplettierte Produktgruppe umfasst Standardsensoren optoNCDT 2400 und optoNCDT 2401, die Miniatursensoren optoNCDT 2402 und die kompakten Controller IFC 2401 sowie IFC 2431.