Zur objektiven Messung der Rundlaufeigenschaften von Getriebewellen mit Steckverzahnungen, Kegelräder mit Hypoidverzahnungen und ähnliche axiale Bauteile werden Profilscanner der Firma Micro-Epsilon aus Ortenburg (Modell scanCONTROL 2800-25) eingesetzt, welche ...
Was mit Seilzugsensoren alles gemessen werden kann, zeigt der neue Prospekt „Anwendungsübersicht wireSENSOR“. Auf zwölf Seiten sind viele verschiedene Anwendungen ausführlich beschrieben. Ansprechende Bilder vermitteln ...
1995 startete das Messtechnikunternehmen Micro-Epsilon mit der Entwicklung eines Messsystems zur Dickenmessung von Lagerschalen das neue Geschäftsfeld der Systemtechnik. Bereits ein Jahr später wurde das Fertigungsgebäude der Micro-Epsilon ...
Mit der Technik der konfokal-chromatischen Messung sind extrem hohe Auflösungen möglich. Durch das Aufweiten des Farbspektrums wird eine Auflösung im Nanometerbereich erreicht. Da für die Abstandsinformation die Farbe benutzt wird, die sich im Fokus befindet, besitzen konfokale Sensoren einen winzigen Messfleck, der auch Messungen auf besonders kleine Objekte ermöglicht. Selbst feinste Kratzer auf Oberflächen werden damit zuverlässig gemessen.
Der Strahlengang des Sensors ist kompakt und konzentrisch. Dadurch kann man mit dem System zum Beispiel auch in Bohrungen messen, was mit anderen optischen Methoden, wie dem Triangulationsverfahren, auf Grund der Abschattung nur schwer oder häufig auch gar nicht möglich ist. Besonders geeignet für solche Messungen sind die konfokalen Miniatursensoren optoNCDT2402, die einen Durchmesser von nur 4 mm haben.
Müsste das Wachstum von Gras gemessen werden, würde das capaNCDT 6500 nur eine Millisekunde benötigen. Denn in dieser Zeit wächst Gras um etwa 80 Pikometer. Die im Labor nachgewiesene Auflösung der Elektronik beträgt 70 Pikometer, das sind 70 milliardstel Millimeter! Dies kann nur durch eine Kombination ausgeklügelter Komponenten und Verfahren erreicht werden. Das Messsystem mit der weltweit höchsten Auflösung ist ein Multi-Channel System mit moderner Ausstattung. Ein Grafikdisplay zeigt jederzeit wichtige Daten zu dem gewählten Messkanal. Ist das System an ein Ethernet angeschlossen, kann es aus der Ferne gesteuert bzw. können Daten aufgenommen werden. Das kapazitive Messprinzip gilt als das präzisesteVerfahren. Es kann sowohl gegen Metalle als auch gegen Isolatoren messen.
Der C-förmige Granitblock ist im Spalt mit kapazitiven Sensoren ausgestattet. Per Hand kann den Stein an dem Bügel zusammengedrückt werden. Die Biegung im nanometerbereich wird durch die kapazitiven Sensoren erfasst und auf dem Laptop dargestellt. Gezeigt werden kann auch die Biegung des Steins durch thermische Einflüsse. Dazu reicht es die Hand über der Steinoberfläche halten. zu Durch die Strahlungswärme verformt sich der Stein um wenige Nanometer.
1995 startete das Messtechnikunternehmen Micro-Epsilon mit der Entwicklung eines Messsystems zur
Dickenmessung von Lagerschalen das neue Geschäftsfeld der Systemtechnik. Bereits ein Jahr später wurde das Fertigungsgebäude der Micro-Epsilon um eine weitere Halle für den Systembereich erweitert. Damals standen etwa 350 m² zur Planung, Entwicklung und Fertigung von Messmaschinen zur Verfügung.
Aufgrund der hervorragenden Entwicklung des Bereiches Systemtechnik wurde über die Jahre die Fläche schnell zu klein. Am 15. Juni 2010 zog die Systemtechnik der Micro-Epsilon in ein größeres Gebäude um. Im ersten Stock des Gebäudes befinden sich bereits seit Jahren die Softwareentwicklung und die 2D/3D-Messtechnik. Das Erdgeschoß war bisher ungenutzt und bot ausreichend Kapazität um die Systemabteilung aufzunehmen. Innerhalb von drei Monaten wurde dieses entkernt und komplett neu aufgebaut. Nun bietet die neue Heimat der Systemtechnik auf 1300 m² genügend Platz für sechs große Büros und einen großzügigen Montagebereich. Das als Werk II bezeichnete Gebäude befindet sich im Herzen von Ortenburg. Derzeit sind im Systembereich am Standort Ortenburg zwölf Mitarbeiter mit der Planung, Projektierung, Montage und dem Vertrieb beschäftigt.
Dipl.-Inform Univ. Achim Sonntag, Leiter der Systemtechnik und Geschäftsführer der Micro-Epsilon Tochter ATENSOR im österreichischen Steyr: „Die neuen Räumlichkeiten bieten die Grundlage für die Internationalisierung des Geschäftsfeldes. Wir wollen nun einen neuen Abschnitt des Unternehmensbereiches angehen und unsere bisher auf den deutschsprachigen Markt beschränkten Vertriebsaktivitäten durch ein internationales Händlernetz für die Systemtechnik in den nächsten zwei Jahren enorm ausbauen. Für das auf diese Weise zu erwartende Wachstum war der Umzug notwendig, um zukünftig eine ausreichend große Montagefläche mit der entsprechenden Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ferner haben wir unser Produktprogramm mit einer neuen, auf Branchenkompetenz ausgerichteten Philosophie abgerundet und erweitert. Auch dadurch erwarten wir entsprechende Steigerungen, die die neuen Kapazitäten füllen werden.“
Im Rahmen des traditionellen Sommerfestes des Unternehmens Micro-Epsilon wurde am 18. Juni 2010 die Einweihung der Erweiterung mit zahlreichen Ehrengästen und dem Marktrat von Ortenburg gefeiert.
Die frei gewordene Fläche am Stammsitz des Unternehmens in der Königbacherstraße bleibt dabei keineswegs ungenutzt. Noch in diesem Jahr werden die Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten für die Sensorik erweitert und damit die Micro-Epsilon noch leistungsfähiger gemacht.
Der Bereich für Systeme und Anlagen (= Systemtechnik) von Micro-Epsilon entwickelt, projektiert und fertigt schlüsselfertige Messanlagen für die Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle. Dabei liegt der besondere Vorteil darin, dass alle Kernkompetenzen, die für ein Messsystem notwendig sind in einer Hand liegen, und zwar in einer Tiefe, die alleinstellend ist. Aktuelle Entwicklungen aus der Sensortechnik können direkt in die Prüfanlagen übernommen werden. Applikationsspezifische Anpassungen der eingesetzten Sensoren sind durch die im Haus vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten der Sensorik ebenfalls möglich, bzw. die Regel, um dem Kunden einzigartige Präzision zu bieten. Für die Erstellung der Bedien- und Analysesoftware wird auf das graphische Entwicklungswerkzeug ICONNECT gesetzt. Dieses Tool wurde im Softwarebereich der Micro-Epsilon entwickelt und wird ständig auf den neuesten technischen Stand des IT-Sektors gebracht. Im Bereich der Mechanik, dem im Messanlagenbau höchste Aufmerksamkeit zu widmen ist, verfügen die Konstrukteure und Ingenieure der Systemtechnik der Micro-Epsilon über jahrelang aufgebautes Wissen bzgl. der Vermeidung von Vibrationen und der Kompensation von temperaturbedingten Störungen. Eigenschaften, die die Produkte der Systemgruppe auszeichnen. Die aus den oben genannten Kompetenzen resultierenden kurzen Kommunikationswege und Reaktionszeiten, sind ein unschätzbarer Vorteil. So können in kürzester Zeit Lösungen konzipiert werden und die Abstimmung zwischen Sensorik, Automation, Software und Maschinenbau reibungslos erfolgen.
Die Systemgruppe umfasst heute drei Standorte mit spezifischen Kernkompetenzen. Das österreichische Unternehmen ATENSOR in Steyr beschäftigt sich mit Robotik. Insbesondere mit der automatischen Bahngenerierung zur roboterautomatiserten Fertigung von kleinen Stückzahlen (= Losgröße 1 Ansatz), basierend auf dimensionaler Messung des zu bearbeitenden Objekts. Im Automotive-Bereich angesiedelt, mit besonderen Kompetenzen in der dimensionellen Messtechnik für Reifen- und Gummiproduktion, gehört das Unternehmen ME-Inspection SK, mit Sitz im slowakischen Pressburg ebenso zur Unternehmensgruppe. Damit beschäftigt das Geschäftsfeld Systemtechnik der Micro-Epsilon Gruppe an ihren drei Standorten insgesamt ca. 40 Mitarbeiter.
Die Micro-Epsilon Systemtechnik konzentriert sich auf sieben unterschiedliche Branchen, wobei stets die Prozessregelung der Produktion sowie die Qualitätssicherung im Focus stehen. Neben dem Bereichen Automotive und Reifen/Gummi werden die Branchen Blech, Folienextrusion, Luft- und Raumfahrt, Glas und Halbleiter mit speziellen Prüfanlagen bedient.
Die als „Ingot-Messsystem“ bezeichnete Anlage überprüft mit mehreren laseroptischen Sensoren (Linien-Scannern) die Oberfläche des Ingots und führt dabei in wenigen Minuten selbstständig eine Messung der Seitenlängen, Phasenlängen, Winkel, Diagonallängen und Planarität der Seitenflächen durch.
Die automatische Messanlage vergleicht Solldaten mit den gemessenen Werten und klassifiziert damit den Ingot. Sie kalibriert sich vollautomatisch auf die gängigen Ingotgrößen 125 mm x 125 mm, 156 mm x 156 mm und 210 mm x 210 mm. Ingotlängen von bis zu 2500 mm sind messbar.
Die Kalibration auf den jeweiligen Ingot erfolgt durch integrierte Masterteile. Das Kennzeichnen der defekten Stellen am Ingot erfolgt entweder automatisch mit einer Markiereinheit oder manuell durch einen Werker. Für die Ermittlung der Ausbeute spielt auch das Gewicht des Ingots eine Rolle. Deshalb ist die Anlage auch mit einer integrierten Wägezelle lieferbar. Während des Messvorgangs traversiert die Sensorgrundplatte mit der Sensorik entlang des Prüflings. Dabei können je nach Kundenwunsch in bestimmten Abständen Messungen durchgeführt werden. Typisch ist eine Messung der Ingotgeometrie pro laufendem Millimeter.
Die Standard-Industrie Version mit der Bezeichnung mainSENSOR MDS-45-M30 besitzt 45 mm Messbereich und befindet sich in einem zylindrischen M30 Edelstahlgehäuse. Die OEM alternative mit miniaturisiertem quadratischen Kunststoff-Gehäuse trägt den Namen mainSENSOR MDS-45-MK und liefert ebenfalls 45 mm Messbereich. Bemerkenswert sind bei diesen Sensoren die sehr kompakte Bauform im Bezug zum Messbereich und der äußerst attraktive Preis.
Micro-Epsilon ist auf dem Markt seit langem als Spezialist für Wirbelstromwegsensoren bekannt. Diese Technologie stand für den technologischen Kern der neuen Sensoren Pate. Damit können sowohl sehr schnelle als auch sehr hoch auflösende Messungen realisiert werden. Die Sensoren verfügen über eine extrem hohe Grundempfindlichkeit und Temperaturstabilität. Als Target dient ein kleiner Permanentmagnet am Messobjekt. Der Signalausgang liefert 4 … 20 mA bzw. 2 … 10 VDC.
Im Gegensatz zum weit verbreiteten Hall-Prinzip basiert der MDS auf einem von Micro-Epsilon patentierten Verfahren, dem ein linearer Zusammenhang zwischen Magnetposition und Ausgangssignal zugrunde liegt. Durch die hohe Fertigungstiefe kann der Sensor komplett in der Micro-Epsilon-Unternehmensgruppe gefertigt werden und macht keine Halbleiter-Fertigungsprozesse notwendig. Die Sensoren der MDS-Familie sind damit für OEM-Anwendungen sowohl im Maschinen- und Apparatebau als auch in der Automobilindustrie oder der weißen Ware eine interessante Alternative zu herkömmlichen Wegsensoren.
Zur objektiven Messung der Rundlaufeigenschaften von Getriebewellen mit Steckverzahnungen, Kegelräder mit Hypoidverzahnungen und ähnliche axiale Bauteile werden Profilscanner der Firma Micro-Epsilon aus Ortenburg (Modell scanCONTROL 2800-25) eingesetzt, welche die 3D-Struktur des Zahnbereichs digitalisieren.
Die Zahnräder können sich während der Herstellung verziehen, weshalb eine Prüfung des Rundlaufs nötig ist. Für ein nachrichten des Werkstücks muss das Maß der „Unrundheit“ und die Richtung, in der nachgerichtet werden soll ermittelt werden. Spezielle Messgeräte verwenden hochpräzise Laserscanner, die schnell und äußerst präzise ein automatisiertes Richten ermöglichen.
Für diese Applikation werden Laserlinien-Scanner scanCONTROL 2800-25 mit 25 mm Messbereich eingesetzt, welche die 3D-Struktur des Zahnbereichs digitalisieren. Diese Scanner erreichen eine Messrate von bis zu 256.000 Punkte/sec. Mit der neuen Software Configuration Tools kann der Sensor schnell parametriert werden.
Der Scanner ist zum Bauteil derart ausgerichtet, dass die Laserlinie quer über den Zähnen des Bauteils liegt. Bei Drehung des eingespannten Bauteils wird der gesamte Zahnbereich dreidimensional abgebildet. Die so gemessene 3D-Punktewolke kann nun nach Kundenwunsch ausgewertet werden.
Was mit Seilzugsensoren alles gemessen werden kann, zeigt der neue Prospekt „Anwendungsübersicht wireSENSOR“. Auf zwölf Seiten sind viele verschiedene Anwendungen ausführlich beschrieben. Ansprechende Bilder vermitteln einen schnellen Eindruck der Messung. Für den Download einfach mit folgendem Link zur Micro-Epsilon Homepage wechseln.
www.micro-epsilon.de/link/wire
PNFX7A8BBVAW
Der Sensorspezialist Micro-Epsilon legt seinen vielfach bewährten Kombisensor KS5 neu auf. Der weiterentwickelte KSH5 vereint nunmehr in einem einzigen kompakten Sensormodul einen kapazitiven Sensor, einen Wirbelstromsensor, sowie eine zusätzlich integrierte Temperaturerfassung. Der Kombisensor wird zur einseitigen Dickenmessung von Kunststoffen eingesetzt. Beide Sensoren messen dabei berührungslos und kontinuierlich in einer Achse auf einen identischen Messfleck. Der Kombisensor bietet dadurch deutliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Aufbauten mit nebeneinander angeordneten Sensoren. Der Sensor mit einem Messbereich von 5 mm wird erstmals in der von Micro-Epsilon neu entwickelten und einzigartigen Fertigungstechnologie ECT produziert. Eine nochmals gesteigerte Auflösung, eine sehr hohe Temperatur- und Langzeitstabilität gepaart in einem sehr kompakten Sensorgehäuse sind nur einige Vorteile, die aus dieser neuen Technologie resultieren.
Ein speziell für diese Anwendung optimierter Kombinationsstecker, ermöglicht dass die Signale der Temperaturmessung, des kapazitiven Sensors und des Wirbelstromsensors in einem einzigen Verbindungskabel übertragen werden können.
Micro-Epsilon fasst sein Angebot an Infrarot-Kameras thermoIMAGER TIM neu. Durch eine Weiterentwicklung des TIM-Systems mit neuen Komponenten und geändertem FPA-Detektor konnte der Preis deutlich reduziert werden. Speziell für Anwendungen, bei denen das gesamte Leistungsspektrum des thermoIMAGERs gefragt ist, wurde das Paket thermoIMAGER TIM 160/DK geschnürt. Neben der IR-Kamera mit Standard-Objektiv enthält das Paket ein Weitwinkel- und ein Tele-Objektiv, einen Tripod zur Befestigung sowie alle Kalibrier-Zertifikate der Optiken. Geliefert wird dieses Paket im handlichen Aluminiumkoffer. Für definierte Prozessintegrationen ist der thermoIMAGER TIM 160 verfügbar. Die äußerst kleine Infrarot-Kamera ist mit einem Prozessinterface über das Temperaturen und Alarminformationen ausgegeben werden können ausgerüstet, hier durch ist sie für den stationären Einsatz in industrieller Umgebung ideal geeignet. Bei beengten Verhältnissen hilft die Kamera bei der Qualitätssicherung und Prozessüberwachung an Produktionslinien.